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Fleisch

 

  1. Erlaubt Gott Fleisch zu essen?
  2. Wie denkt Gott, laut dem mosaischen Gesetz über das Essen von Fleisch?
  3. Wie denkt Gott, wenn jemand Gier auf Fleisch hat?
  4. Wie verhielten sich Diener Gottes in der Vergangenheit, in Bezug auf das Essen von Fleisch?
  5. Wann ist es eine Sünde Fleisch zu essen?
  6. Was wird es im Paradies zu essen und zu trinken geben?

Erlaubt Gott Fleisch zu essen?

In der Bibel steht das Gott dem Propheten Noah erstmals erlaubte Fleisch zu essen.

Den Bibelbericht dazu finden wir in 1. Mose 9, dort steht:

„1 Und GOtt segnete Noah und seine Söhne und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet die Erde! 2 Eure Furcht und Schrecken sei über alle Tiere auf Erden, über alle Vögel unter dem Himmel und über alles, was auf dem Erdboden kreucht; und alle Fische im Meer seien in eure Hände gegeben. 3 Alles, was sich reget und lebet, das sei eure Speise; wie das grüne Kraut habe ich‘s euch alles gegeben. 4 Allein esset das Fleisch nicht, das noch lebet in seinem Blut. 5 Denn ich will auch eures Leibes Blut rächen und will‘s an allen Tieren rächen; und will des Menschen Leben rächen an einem jeglichen Menschen, als der sein Bruder ist. 6 Wer Menschenblut vergeußt, des Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn GOtt hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht. 7 Seid fruchtbar und mehret euch und reget euch auf Erden, daß euer viel drauf werden.“

 

Wie denkt Gott, laut dem mosaischen Gesetz über das Essen von Fleisch?

Die Israeliten durften nicht alle Tiere essen und sie wurden auch unrein wenn sie reine Tiere aßen. Das Gebot über Fleisch findet man in 3. Mose 11: 1 – 47. Über das Essen reiner Tiere heißt es:

„39 Wenn ein Tier stirbt, das ihr essen möget: wer das Aas anrühret, der ist unrein bis an den Abend. 40 Wer von solchem Aas isset, der soll sein Kleid waschen und wird unrein sein bis an den Abend. Also wer auch trägt ein solch Aas, soll sein Kleid waschen und wird unrein sein bis an den Abend.“

 

Wie denkt Gott, wenn jemand Gier auf Fleisch hat?

Laut dem Bibelbericht waren Israeliten während der Wüstenwanderung gierig auf Fleisch.

Lesen Sie bitte in Ihrer Bibel 4. Mose Kapittel 11. In Vers 33 steht:

„Da aber das Fleisch noch unter ihren Zähnen war, und ehe es auf war, da ergrimmete der Zorn des HErrn unter dem Volk und schlug sie mit einer sehr großen Plage.“

 

 

Wie verhielten sich Diener Gottes in der Vergangenheit, in Bezug auf das Essen von Fleisch?

Im Koran1 (siehe Koran) in der 51. Sara Vers 24 bis 28 steht:

„24. Kam dir nicht die Kunde von den Gästen des ehrwürdigen Abraham? 25. Als sie bei ihm eintraten, sprachen sie: Friede. Er erwiderte: Friede. Fremde Leute. 26. Da ging er zu seinen Hausleuten und holte ein fettes Kalb. 27.Und setzte es ihnen vor. Er sprach: Wollt ihr nicht essen? 28. Und er empfand Furcht (Fußnote: Sie kamen ihm unheimlich vor, da sie die Speisen nicht berührten) vor ihnen. Da sprachen sie: Fürchte dich nicht. Und sie verkündeten ihm einen weisen Knaben.“

Eine andere Begebenheit wo einem Engel Fleisch vorgesetzt wurde findet sich in der Bibel in Richter 6: 19 - 22: „19 Und Gideon kam und schlachtete ein Ziegenböcklein; und nahm ein Epha ungesäuerten Mehls und legte Fleisch in einen Korb und tat die Brühe in einen Topf; und brachte es zu ihm heraus unter die Eiche und trat herzu. 20 Aber der Engel Gottes sprach zu ihm: Nimm das Fleisch und das Ungesäuerte und laß es auf dem Fels, der hie ist, und geuß die Brühe aus. Und er tat also. 21 Da reckte der Engel des HErrn den Stecken aus, den er in der Hand hatte, und rührete mit der Spitze das Fleisch und das ungesäuerte Mehl an. Und das Feuer fuhr aus dem Fels und verzehrete das Fleisch und das ungesäuerte Mehl. Und der Engel des HErrn verschwand aus seinen Augen.“

In der Bibel in Daniel 1 ist zu lesen das Daniel, Hananja, Mischael und Asarja beschlossen hatten „sich mit den Delikatessen des Königs (Nebukadnezer) und mit dem Wein, den er trank, nicht zu verunreinigen.“ Stattdessen erbaten sie sich Gemüse und Wasser.

Auch im Buch Mormon findet sich eine Begebenhait in der ein Diener Gottes das Fleisch das ihm vorgesetzt wurde nicht gegessen hat. Dort heißt es: „21 Und es begab sich: Der Mann nahm ihn in seinem Haus auf; und der Mann hieß ´Amulek; und er brachte Brot und Fleisch herbei und setzte es Alma vor. 22 Und es begab sich: Alma aß Brot und ward gesättigt; und er „segnete Amulek und sein Haus, und er dankte Gott. 23 Und nachdem er gegessen hatte und satt geworden war, sprach er zu Amulek: Ich bin Alma und bin der ´Hohepriester über die Kirche Gottes im ganzen Land.“ (Das Buch Mormon, Alma 8: 21-23).

 

Wann ist es eine Sünde Fleisch zu essen?

Die Antwort auf diese Frage finden wir in der Bibel in Römer 14. Dort heißt es Auszugweise:

„6 … Welcher isset, der isset dem HErrn; denn er danket GOtt. Welcher nicht isset, der isset dem HErrn nicht und danket GOtt. 19 Darum lasset uns dem nachstreben, was zum Frieden dienet, und was zur Besserung untereinander dienet. 20 Lieber, verstöre nicht um der Speise willen Gottes Werk! Es ist zwar alles rein, aber es ist nicht gut dem, der es isset mit einem Anstoß seines Gewissens. 21 Es ist besser, du essest kein Fleisch und trinkest keinen Wein oder das, daran sich dein Bruder stößet oder ärgert oder schwach wird. 22 Hast du den Glauben, so habe ihn bei dir selbst vor GOtt. Selig ist, der sich selbst kein Gewissen macht in dem, was er annimmt. 23 Wer aber darüber zweifelt und isset doch, der ist verdammt; denn es gehet nicht aus dem Glauben. Was aber nicht aus dem Glauben gehet, das ist Sünde.“

Paulus sagt uns hier, dass man Gott für das Essen danken muss; durch sein eigenes Verhalten keinen Anstoß erregen darf und nichts tun darf was seiner eigenen inneren Überzeugung widerspricht.

 

Was wird es im Paradies zu essen und zu trinken geben?

In 1. Mose 1: 29 steht, was Gott zu den ersten beiden Menschen sagte: „Und GOtt sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamet, auf der ganzen Erde, und allerlei fruchtbare Bäume und Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise,“.

„16. Das Bild des Paradieses, das den Gottesfürchtigen verheißen ist; darin Ströme Wasser, unverderblich, und Ströme Milch, deren Geschmack unveränderlich, und Ströme Wein, wohlschmeckend für die Trinkenden. 17. Und Ströme Honig, geläutert. Ihnen sind Früchte allerlei, auch Vergebung von ihrem Herrn. …“ Koran1, 47. SURA VON MOHAMMED GOTT SEGNE IHN UND GEBE IHM HEIL (siehe Koran).

In der Bibel, in Jesaja 25 steht über das künftige Paradies: „[6] Und der HErr Zebaoth wird allen Völkern machen auf diesem Berge ein fett Mahl, ein Mahl von reinem Wein, von Fett, von Mark, von Wein, darin keine Hefe ist. [7] Und er wird auf diesem Berge das Hüllen wegtun, damit alle Völker verhüllet sind, und die Decke, damit alle Heiden zugedeckt sind. [8] Denn er wird den Tod verschlingen ewiglich. Und der HErr HErr wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der HErr hat‘s gesagt.“

 

Die Rubrik "Fleisch" wurde am Samstag den 16.05.2020 erstellt.

Diese Webseite habe ich erstellt um zum Nachdenken anzuregen und um ein paar Denkanstöße geben.

Ich behaupte nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Wenn Jemand fundierter anderer Meinung ist als ich, zu einem auf dieser angefürtem Punkt, wäre ich für eine Stellungnahme dankbar.

Ich denke man kann immer noch dazulernen. Gott sagt über sich: " Meine Wege, sind höher als eure Wege." Da ich dies weiß, denke ich wir werden nie alles über Gott, das Universum und die Fragen des Lebens heraus finden.

Ich wünsche mir vom Leser dieser Webseite, das er meinen Wunsch nach religiöser Wahrheit oder dieser zumindest ein Stück näher zu kommen teilt. Ich möchte das Jeder meiner Leser weiß, das ich weder Ihn persönlich, noch seinen Glauben oder Propheten, seine Ansichten oder was auch immer Ihm wichtig ist, schlecht machen oder herrabwürdigen will. Mir liegt es fern irgend Jemand zu beleidigen.

Ich bin ein sehr religiöser Mensch und habe einen starken Glauben an Gott. Sehr gut finde ich die Möglichkeit in dem Land in dem ich lebe meine Meinungen und Vorstellungen frei äußern zu können.

So dann hoffe ich Sie werden sich nicht ärgern auf diese Webseite und die darauf enthaltenen Informationen gestoßen zu sein, sondern es als Bereicherung und Erweiterung Ihrer Vorstellung des Möglichen zu sehen. Ein angenehmes Leben und Gottvertrauen wünsche ich Ihnen.