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Von Jehovas Zeugen falsch interpretierte Bibeltexte

Lukas Kapitel 12 Vers 32:

"Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohl gefallen, euch das Königreich zu geben."

 

Jehovas Zeugen erklären diesen Bibeltext wie folgt: "... Seine Nachfolger sollten zwar aus zwei Gruppen bestehen, der „kleinen Herde“ und den „anderen Schafen“. Dennoch wären sie „eine Herde“ unter „einem Hirten“ (Luk. 12:32; Joh. 10:16)...."(Wachtturm Januar 2016 Studienausgabe „Wir wollen mit euch gehen“, Absatz 2).

 

Lukas 12 Vers 32 wird durch diese Erklärung völlig aus dem Zusammenhang gerissen.

Im Zusammenhang ist klar ersichtlich das es Jesus um Gläubige und Ungläubige Menschen ging und nicht um zwei Gruppen Gläubiger Menschen mit unterschiedlicher Hoffnung.

Im Vers 8 vom Kapitel 12 des Lukas Evangeliums, forderte Jesus die "kleine Herde" auf sich klar zu ihm zu bekennen, dies sollten sicherlich alle Christen tun und nicht nur eine "kleine Herde".

Zudem widerspricht der Vers 35 völlig der Glaubenslehre von Jehovas Zeugen, wonach 144.000 Menschen, von denen sich nur noch eine "kleine Herde" auf der Erde befindet in den Himmel kommt. Warum? Im Vers 35 wird ein "Fest" erwähnt das bereits stadtgefunden hat und von dem Jesus kommen würde um seine Nachfolger zu belohnen. Wenn das Hochzeitsfest Jesu im Himmel bereits stadtgefunden hat muss, mit der "kleinen Herde" etwas anders gemeint sein als ein Überbleibsel der 144.000 Menschen die mit Jesus Christus im Himmel regieren werden.

In Lukas Kapitel 12 Vers 54 bis 59 wendet sich Jesus wieder den Ungläubigen zu und fordert sie auf die Zeichen richtig zu deuten und ihn anzuerkennen als den Messias oder Christus.

Es ist also klar ersichtlich das Jesus mit der "kleinen Herde", die verhältnismäßig kleine Gruppe von Menschen meinte, die an ihn glauben würden.

 

Johannes 10 Vers 16:

"Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden [unter] e i n e m Hirten."

 

Jehovas Zeugen erklären diesen Bibeltext wie folgt: Die "anderen Schafe" sind eine große Gruppe von Menschen die ewig auf der Erde leben werden, im gegen satz zu einer "kleinen Herde" die in den Himmel kommt.

 

Meiner meinung nach lässt der Zusammenhang nicht die Schlußvollgerung zu, es handle sich bei den "anderen Schafen", um Christen die eine andere Hoffnung haben, sondern wenn man bedenkt das Jesus zu Juden sprach, wollte er damit sicherlich sagen es wird eine Zeit kommen da werden auch Nicht-Juden an mich glauben. Dies Würde sich auch mit dem decken was er bereits gemäß Johannes Kapitel 4 Vers 19 bis 24 einer samaritischen Frau gesagt hatte. Die Nationalität und der Ort der Anbetung sollten für Christen nicht entscheidend sein, sondern: Gott "mit Geist und Wahrheit" anzubeten.

Diese Webseite habe ich erstellt um zum Nachdenken anzuregen und um ein paar Denkanstöße geben.

Ich behaupte nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Wenn Jemand fundierter anderer Meinung ist als ich, zu einem auf dieser angefürtem Punkt, wäre ich für eine Stellungnahme dankbar.

Ich denke man kann immer noch dazulernen. Gott sagt über sich: " Meine Wege, sind höher als eure Wege." Da ich dies weiß, denke ich wir werden nie alles über Gott, das Universum und die Fragen des Lebens heraus finden.

Ich wünsche mir vom Leser dieser Webseite, das er meinen Wunsch nach religiöser Wahrheit oder dieser zumindest ein Stück näher zu kommen teilt. Ich möchte das Jeder meiner Leser weiß, das ich weder Ihn persönlich, noch seinen Glauben oder Propheten, seine Ansichten oder was auch immer Ihm wichtig ist, schlecht machen oder herrabwürdigen will. Mir liegt es fern irgend Jemand zu beleidigen.

Ich bin ein sehr religiöser Mensch und habe einen starken Glauben an Gott. Sehr gut finde ich die Möglichkeit in dem Land in dem ich lebe meine Meinungen und Vorstellungen frei äußern zu können.

So dann hoffe ich Sie werden sich nicht ärgern auf diese Webseite und die darauf enthaltenen Informationen gestoßen zu sein, sondern es als Bereicherung und Erweiterung Ihrer Vorstellung des Möglichen zu sehen. Ein angenehmes Leben und Gottvertrauen wünsche ich Ihnen.